Interviews
Wollen Sie die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter der Stiftung besser kennenlernen?
In loser Folge stellen wir uns Ihnen vor:
(1) Würdest du bitte mit drei Sätzen deine Aufgaben bei der Stiftung beschreiben, beziehungsweise in welchem Bereich du arbeitest?
Als Direktor bin ich in erster Linie dafür verantwortlich, dass in der Stiftungsverwaltung "alles läuft". Außerdem bin ich Gesellschafter des Sorbischen National-Ensembles und des Domowina-Verlages, Mitglied des Kulturkonvents Oberlausitz/Niederschlesien und die Person, die mit Ministerien verhandelt und die Stiftung juristisch vertritt. Die Aufgaben sind also sehr vielfältig und lassen sich nur mit der Unterstützung eines engagierten Teams, welches wir zum Glück sind, meistern.
(2) Seit wann arbeitest du bei der Stiftung und warum hast du dich hier beworben?
Ich bin seit Oktober 2016 bei der Stiftung angestellt, war aber bereits ab 2011 Mitglied des Stiftungsrates. Als ich 2015 zum Vorsitzenden des Stiftungsrates gewählt wurde, war eine der dringendsten Aufgaben, die Stelle des Direktors neu zu besetzen, da der damalige Stiftungsdirektor Marko Suchy Ende 2015 vorzeitig in den Ruhestand gehen wollte. Sowohl die erste als auch die zweite Ausschreibungsrunde endeten ergebnislos, da bedauerlicherweise die von der Findungskommission empfohlenen Kandidaten ihre Bewerbung kurz vor der entscheidenden Stiftungsratssitzung zurückzogen. Also entschieden wir, die zweite Ausschreibung zu verlängern und weiter nach geeigneten Kandidaten zu suchen. Aus Sorge, dass erneut niemand zur Wahl steht, habe ich mich dann auf die Position des Direktors beworben und wurde am 12.04.2016 vom Stiftungsrat gewählt.
(3) Welche Vorurteile hattest du in Bezug auf die Stiftung? Haben sich diese bestätigt?
Als an sorbischer Politik interessierter Sorbe habe ich bereits seit meiner Studentenzeit beobachtet, was "die in Bautzen" so alles machen. Von außen hat man schnell den Eindruck, dass gewisse Herausforderungen zu langsam, nicht mutig und konsequent genug oder einfach nur sehr konservativ verwaltet werden, anstatt sie mit Blick in die Zukunft zu lösen. Ist man dann aber selbst Teil des Systems, lernt man, wie komplex die Bewirtschaftung von Steuergeldern und die Arbeit mit Entscheidungsgremien ist und das Lösungen eben nicht mal schnell und pragmatisch, wie ich es aus der Wirtschaft kannte, erarbeitet und umgesetzt werden können. Trotzdem ist mir der Blick von außen als Korrektiv gegen Betriebsblindheit wichtig.
(4) Was darf auf deinem Schreibtisch/ in deinem Büro nicht fehlen und warum?
Die Kaffeetasse und ein Glas Wasser
(5) Was fordert dich in deiner Arbeit heraus/hat herausgefordert?
Die Vielzahl von Aufgaben samt Deadlines im Überblick zu behalten.
(6) Woran erinnerst du dich gern oder besonders?
An die vielen Workshops und Brainstormings, wo gemeinsam Neues entstand.
(7) Was magst du an deiner Arbeit? Was gefällt dir an deiner Arbeit?
Die abwechlungsreichen Aufgaben und die Gemeinschaft des Kollegiums.
(8) Dein Wunsch für die Zukunft der Stiftung (der Sorben?)
Die Stiftung sollte auch in Zukunft auf die Wirkung ihrer Förderung fokussiert bleiben. Die Sorben sollten sich aber bewusst sein, dass das Bestehen unserer Sprache und Identität nicht allein von finanzieller Förderung abhängig ist, sondern auch von persönlicher Überzeugung und Konsequenz.
Blitzlichter (ein paar kurze Fragen):
Kaffee oder Tee?
Kaffee mit einem ordentlichen Schuss Milch
Lerche oder Eule?
Definitiv Eule, aber wenn es sein muss, stehe ich auch zeitig auf.
Teamworker oder Einzelgänger?
Beides, allein kann ich sehr fokusiert arbeiten, schätze aber die Inspiration in der Gruppe und in Gespräche.
Büro oder Homeoffice?
Lieber Büro, da habe ich den klareren Fokus.
Treppe oder Lift?
Auf jeden Fall nehme ich die Treppe.
Chaosschreibtisch oder Ablagefetischist/Ordnungsfanatiker?
Oh, Gott, Chaos. Ich bewundere Kolleginnen, die einen leeren Schreibtisch haben.
Digitaler Ordner oder analoge Akte?
Grundsätzlich digital, aber bestimmte Sachen lese ich lieber auf Papier.
Telefonieren oder Teams-Chat/E-Mail?
Kommt darauf an. Wenn es zu Unklarheiten oder Missverständnissen kommen kann, telefonieren ich lieber oder gehe zur den Kollegen ins Büro. Wenn es um eine konkrete Frage oder Erinnerung geht, dann lieber Chat. Und wenn ich den Kontext beschreiben will für irgendeine Aufgabe oder Frage, dann lieber Email.
Mittag essen gehen oder Mittagessen im Büro?
Ich gehe raus, damit ich mich bewege und auf andere Gedanken komme.
Seraphina Paschke
Teamleiterin für die Liegenschafts- und Objektverwaltung
(1) Würdest du bitte mit drei Sätzen deine Aufgaben bei der Stiftung beschreiben, beziehungsweise in welchem Bereich du arbeitest?
Die offizielle Bezeichnung lautet: Teamleiterin für die Liegenschafts- und Objektverwaltung. Kurz Immobilienabteilung.
Ich bin verantwortlich für die Bewirtschaftung sowie für Bau- und Sanierungsmaßnahmen aller Immobilien im Besitz der Stiftung und der Domowina. Dazu gehören unter anderem das Haus der Sorben, das Sorbische Institut, die Internate in Bautzen und Cottbus, das Njechorński-Museum in Nechern, das Domowina-Haus in Hoyerswerda sowie das Sorbische National-Ensemble. Zukünftig werden wir außerdem die neuen Gebäude auf dem Lauenareal bewirtschaften.
Darüber hinaus betreut unsere Abteilung die Dienstfahrzeuge, und ich leite zusätzlich das Hausmeisterteam.
(2) Seit wann arbeitest du bei der Stiftung und warum hast du dich hier beworben?
Ich habe 2008 bei der Stiftung angefangen, weil ich auch im Berufsalltag Sorbisch sprechen wollte und zudem eine Arbeitsstelle in der Nähe meines Wohnortes suchte. Obwohl ich Bauwirtschaft studiert habe, begann ich zunächst in der Sorbischen Kulturinformation. Erst 2011 wechselte ich in die Abteilung Immobilien.
(3) Hattest du Vorurteile in Bezug auf die Stiftung?
Nein, überhaupt nicht.
(4) Was darf auf deinem Schreibtisch/ in deinem Büro nicht fehlen und warum?
Mein Handy und meine Schlüssel - sonst kann ich nicht arbeiten. Und seit neuestem meine Brille!
(5) Was fordert dich in deiner Arbeit heraus/hat herausgefordert?
Herausfordernd ist es, einen Prozess in Einklang zu bringen, wenn mehrere Partner mit unterschiedlichen Meinungen beteiligt sind. Das bedeutet zum Beispiel, zwischen Bauamt, Denkmalschutz, Nutzern und Baufirmen zu vermitteln, ihre Interessen zu koordinieren und dabei gleichzeitig die geltenden Vorschriften zu beachten sowie das Budget einzuhalten.
(6) Woran erinnerst du dich gern oder besonders?
An Projekte, die wir gemeinsam mit anderen sorbischen Institutionen auf die Beine gestellt haben, wie es zum Beispiel für die Romantica 2017 war. Zusammen mit der Domowina und dem MDR organisierten wir im Haus der Sorben eine Modenschau sorbischer Trachten und ihrer modernen Interpretationen. Meine Verantwortung lag dabei im gesamten technischen Bereich sowie in der Koordination aller Abläufe im Hintergrund. Sogar ein "Laufsteg" wurde eigens aus dem Haus heraus auf den Postplatz gebaut. Die Begeisterung von Zuschauerinnen, Zuschauern und Mitwirkenden war so groß, dass wir bis heute gefragt werden, wann wir eine solche Veranstaltung wiederholen.
(7) Was gefällt dir an deiner Arbeit?
Die Abwechslung zwischen der Arbeit am Computer, der auf den Baustellen und die Verantwortung für das Personal.
(8) Dein Wunsch für die Zukunft der Stiftung (der Sorben?)
Dass wir unseren Stiftungszweck: die Pflege und Förderung der sorbischen Sprache und Kultur, weiterhin verwirklichen können und dass wir immer genug Mittel dafür haben.
Blitzlichter (ein paar kurze Fragen):
Kaffee oder Tee?
Kaffee
Lerche oder Eule?
Lerche
Teamworker oder Einzelgänger?
Team
Büro oder Homeoffice?
Büro
Treppe oder Lift?
Treppe
Chaosschreibtisch oder Ablagefetischistin/Ordnungsfanatikerin?
Momentan ist es aufgeräumt, aber es kann ganz schnell Chaos entstehen.
Digitaler Ordner oder analoge Akte?
beides
Telefonieren oder Teams-Chat/E-Mail?
auf jeden Fall Telefonieren
Mittag essen gehen oder Mittagessen im Büro?
im Büro
Fabian Pöpel
Verwendungsprüfung
(1) Würdest du bitte mit drei Sätzen deine Aufgaben bei der Stiftung beschreiben, beziehungsweise in welchem Bereich du arbeitest?
Ich prüfe die Abrechnungen von geförderten Projekten und die der geförderten Institutionen. Es ist eine vielseitige Arbeit. Ich habe letztlich sowohl die inhaltliche und finanzielle Einsicht in jedes geförderte Projekt als auch in die abgeschlossenen Haushaltsjahre der Institutionen. Zu meiner Arbeit gehören aber teilweise auch etwas unangenehme Aufgaben, wie die Nichtanerkennung von Ausgaben und (anteilige) Rückforderung von Fördermitteln.
(2) Seit wann arbeitest du bei der Stiftung und warum hast du dich hier beworben?
Ich arbeite bei der Stiftung schon seit dem Jahr 2012 und war hier Auszubildender. Nach der Ausbildung besuchte ich dann noch das Abendstudium. Ich habe mich damals hier beworben, weil ich überzeugt war, dass es mir Freude bereiten wird, auch auf Arbeit in meiner Muttersprache zu kommunizieren. Das ist natürlich immer noch so.
(3) Welche Vorurteile hattest du in Bezug auf die Stiftung? Haben sich diese bestätigt?
Nein, ich hatte überhaupt keine Vorurteile. Heute muss ich eher lächeln, wenn ich beiläufig eine Mischung aus Vorurteilen und falschen Behauptungen über sorbische Institutionen höre.
(4) Was darf auf deinem Schreibtisch/ in deinem Büro nicht fehlen und warum?
Mein Taschenrechner zur Prüfung der großen Menge an Zahlen.
(5) Was fordert dich in deiner Arbeit heraus/hat herausgefordert?
Bei der Prüfung fordert es mich immer wieder aufs Neue heraus, in einzelne (größere) Projekte einzutauchen und die Abrechnung zu verstehen. Schließlich ist fast jede Abrechnung anders. Eine Herausforderung ist für mich auch, wenn ich mich durch Gestze und Verwaltungsvorschriften gekämpft habe, meine Prüfungsergebnisse in klaren Sätzen und mit verständlichen Worten zu dokumentieren.
(6) Woran erinnerst du dich gern oder besonders?
Gerne erinnere ich mich an ehemalige Kolleginnen und Kollegen. Auch die Fortbildungen und Dienstberatungen sind äußerst interessant und erkenntnisreich.
(7) Was magst du an deiner Arbeit? Was gefällt dir an deiner Arbeit?
Ich schätze bei uns in der Geschäftsstelle besonders das gute Arbeitsklima und die Vielseitigkeit der täglichen Arbeitsaufgaben.
(8) Dein Wunsch für die Zukunft der Stiftung (der Sorben?)
Ich wünsche mir, dass jeder Sorbe stolz auf seine Herkunft und seine Muttersprache ist und dieses auch in der Öffentlichkeit zeigt.
Blitzlichter (ein paar kurze Fragen):
Kaffee oder Tee?
Tee täglich, Kaffee manchmal
Lerche oder Eule?
Lerche
Teamworker oder Einzelgänger?
Team
Büro oder Homeoffice?
beides
Treppe oder Lift?
Treppe
Chaosschreibtisch oder Ablagefetischist/Ordnungsfanatiker?
aufgeräumt
Digitaler Ordner oder analoge Akte?
noch beides
Telefonieren oder Teams-Chat/E-Mail?
beides
Mittag essen gehen oder Mittagessen im Büro?
meistens im Büro
Katharina Čornak
Team Förderung und Digitalisierungsprojekte
(1) Würdest du bitte mit drei Sätzen deine Aufgaben bei der Stiftung beschreiben, beziehungsweise in welchem Bereich du arbeitest?
Ich bearbeite Anträge auf Projektförderung, begleite und bewillige sie. Weiter kümmere ich mich um die Beantragung und Abrechnung zusätzlicher Finanzmittel für Projekte zum Thema „Digitalisierung der sorbischen Sprache". Wir bearbeiten Projekte, wie zum Beispiel „Automatische sorbische Spracherkennung", „Sorbischer Online-Übersetzer", Streaming sorbischer Musik und viele andere.
(2) Seit wann arbeitest du bei der Stiftung und warum hast du dich hier beworben?
Ich habe im November 2018 bei der Stiftung angefangen. Beworben habe ich mich, weil ich "irgendetwas Sorbisches" machen wollte.
Außerdem ist es für mich äußerst praktisch, in Bautzen zu arbeiten.
(3) Welche Vorurteile hattest du in Bezug auf die Stiftung? Haben sich diese bestätigt?
Nein, ich hatte keine Vorurteile. Im Gegenteil! Ich freue mich, dass ich Einblick in den sogenannten sorbischen Überbau habe: wie das sorbische Leben gefördert / finanziert wird, welche Bedingungen und Zusammenhänge es gibt und wie sich das Sorbische weiterentwickelt. Und es ist gut, dass ich meinen Teil dazu beitragen kann.
(4) Was darf auf deinem Schreibtisch/ in deinem Büro nicht fehlen und warum?
Der Morgenkaffee, zusätzlich zum Computer auch Papier und Stift für persönliche Notizen und mein Headset für die Kommunikation (außer mit den Bautzner Kolleginnen und Kollegen).
(5) Was fordert dich in deiner Arbeit heraus/hat herausgefordert?
Mich fordert die Vielseitigkeit der Aufgaben heraus. Das heißt, dass wir uns in nicht wenige zusätzliche Bereiche einarbeiten müssen, die in die eigenen Aufgaben hineinragen. Sei es in rechtliche Themen, technische Lösungen (zum Beispiel die Erstellung von Onlineformularen), oder einfach darin, dass man Zusammenhänge zwischen Themen, Projekten und Institutionen kennt.
(6) Woran erinnerst du dich gern oder besonders?
An unsere 1. Digitalisierungskonferenz 2019, die wir gleich zu Beginn meiner Stiftungszeit organisiert und durchgeführt haben.
(7) Was gefällt dir an deiner Arbeit?
Mir gefällt die angenehme Zusammenarbeit und Atmosphäre zwischen uns Kolleginnen und Kollegen und dass ich in sorbischen Angelegenheiten immer relativ up to date bin.(lacht)
(8) Dein Wunsch für die Zukunft der Stiftung (der Sorben?)
Für die Stiftung wünsche ich mir ein besseres Image in der Öffentlichkeit. Und allgemein für uns Sorben, dass wir in wesentlichen Fragen gemeinsam an einem Strang ziehen.
Blitzlichter:
Kaffee oder Tee?
Kaffee
Lerche oder Eule?
Lerche
Teamworkerin oder Einzelgängerin?
Teamworkerin
Büro oder Homeoffice?
beides
Treppe oder Lift?
Treppe
Chaosschreibtisch oder Ablagefetischistin/Ordnungsfanatikerin?
Aufgeräumt. Definitiv!
Digitaler Ordner oder analoge Akte?
größtenteils digitaler Ordner
Telefonieren oder Teams-Chat/E-Mail?
chatten und Mails schreiben
Mittag essen gehen oder Mittagessen im Büro?
Mittag esen gehen
Franziska Fränkel
Team Förderung
(1) Würdest du bitte mit drei Sätzen deine Aufgaben bei der Stiftung beschreiben, beziehungsweise in welchem Bereich du arbeitest?
Ich arbeite im Team Projektförderung bei der Stiftung. Da kommen viele Aufgaben zusammen, von der Antragstellung, über die Begleitung des Projektes bis zur Ausstellung des Zuwendungsbescheides. Zusätzlich bin ich für die institutionelle Förderung in der Niederlausitz zuständig.
(2) Seit wann arbeitest du bei der Stiftung und warum hast du dich hier beworben?
Seit 2018 arbeite ich bei der Stiftung. Da ich in Cottbus aufgewachsen bin, interessiert mich schon lange die sorbische Kultur und Geschichte.
(3) Welche Vorurteile hattest du in Bezug auf die Stiftung? Haben sich diese bestätigt?
Ich hatte keine Vorurteile.
(4) Was darf auf deinem Schreibtisch/ in deinem Büro nicht fehlen und warum?
Förderrichtlinie, Taschenrechner, ein Glas Wasser und Fotos der Familie.
(5) Was fordert dich in deiner Arbeit heraus/hat herausgefordert?
Es gibt immer unterschiedliche Anträge und neue Herausforderungen, für die Lösungen gefunden werden müssen.
(6) Woran erinnerst du dich gern oder besonders?
An meine vielen lieben Kollegen/innen.
(7) Was magst du an deiner Arbeit?Vielseitigkeit, erfordert Fachwissen, neue HerausforderungenDein Wunsch für die Zukunft der Stiftung (der Sorben?)
Für den Erhalt der sorbischen Sprache und Kultur, wünsche ich mir immer ausreichend finanzielle Mittel für die Stiftung.
Blitzlichter (ein paar kurze Fragen)
Kaffee oder Tee?
Kaffee
Lerche oder Eule?
Lerche
Teamwork oder Einzelgängerin?
Teamwork
Büro oder Homeoffice?
Büro
Treppe oder Lift?
Treppe
Chaosschreibtisch oder Ablagefetischistin/Ordnungsfanatikerin?
Irgendetwas dazwischen
Digitaler Ordner oder analoge Akte?
Digitaler Ordner
Telefonieren oder Teams-Chat/E-Mail?
Telefonieren und Teams-Chat/E-Mail
Mittag essen gehen oder Mittagessen im Büro?
Mittagessen im Büro
Philipp Grajcarek
Sekretariat Bautzen
1) Würdest du bitte mit drei Sätzen deine Aufgaben bei der Stiftung beschreiben, beziehungsweise in welchem Bereich du arbeitest?
Ich arbeite im Sekretariat der Stiftung in Bautzen und erledige alle hier anfallenden Aufgaben. Außerdem erfasse ich Rechnungen - hauptsächlich die aus dem IT-Bereich, in Vertretung manchmal auch aus anderen Bereichen. Weiter kümmere ich mich um unser Inventar und das Stiftungsarchiv sowie um die Bewirtung unserer Gäste bei Besprechungen und Versammlungen.
2) Seit wann arbeitest du bei der Stiftung und warum hast du dich hier beworben?
2019 habe ich bei der Stiftung eine Ausbildung zum Kaufmann für Büromanagement im öffentlichen Dienst angetreten (das ist mein zweiter Beruf), welche ich 2022 abgeschlossen habe. Seitdem bin ich hier fest angestellt.
3) Welche Vorurteile hattest du in Bezug auf die Stiftung? Haben sich diese bestätigt?
Ich hatte keine Vorurteile. Ich wollte eigentlich schon immer in einer sorbischen Institution arbeiten, weil einer meiner Vorfahren geholfen hat, das Haus der Sorben in Bautzen neu aufzubauen. Das hat mich begeistert.
4) Was darf auf deinem Schreibtisch/ in deinem Büro nicht fehlen und warum?
Mein großer Bildschirm, meine Blumen und ein ordentlich aufgeräumter Schreibtisch. Sonst fühle ich mich nicht wohl.
5) Was fordert dich in deiner Arbeit heraus/hat herausgefordert?
Eine Herausforderung der letzten Zeit war die Durchführung der Inventur. Das ist eine sehr umfangreiche Aufgabe, weil die Stiftung mehrere Grundstücke bewirtschaftet. Sich in bestehende Unterlagen einzuarbeiten hat eine Weile gedauert.
6) Woran erinnerst du dich gern oder besonders?
An die gemeinsamen Weiterbildungen und Versammlungen mit den Kolleginnen und Kollegen sowohl aus der Oberlausitz als auch der Niederlausitz.
7) Was magst du an deiner Arbeit?
Dass wir auf der Arbeit so ein gutes, sorbisch sprechendes Team sind.
8) Dein Wunsch für die Zukunft der Stiftung (der Sorben?)
Dass sich die sorbische digitale Welt immer weiter entwickelt und uns die Arbeit und das Leben erleichtert. Außerdem ist mir wichtig, dass unser sorbisches Leben dadurch sichtbarer wird und gleichzeitig erhalten bleibt.
| Kaffee oder Tee? | Kaffee |
| Lerche oder Eule? | Wenn die Sonne scheint, bin ich eine Lerche. |
| Teamworker oder Einzelgängerin? | Team |
| Büro oder Homeoffice? | Büro |
| Treppe oder Lift? | Treppe |
Chaosschreibtisch oder Ablagefetischistin/Ordnungsfanatikerin? | immer aufgeräumt |
| Digitaler Ordner oder analoge Akte? | Digitaler Ordner |
| Telefonieren oder Teams-Chat/E-Mail? | Telefonieren |
Mittag essen gehen oder Mittagessen im Büro? | Mittagessen gehen |
Judit Herold
Sachbearbeiterin im Bereich Strukturwandel
1) Würdest du bitte mit drei Sätzen deine Aufgaben bei der Stiftung beschreiben, beziehungsweise in welchem Bereich du arbeitest?
Ich arbeite bei der Stiftung in dem Team, welches die Strukturmittel bewirtschaftet. Es sind sehr umfangreiche Aufgaben, denn wir bearbeiten und begleiten die Projekte vom Einreichen, über die Bewilligungszeit bis zur Abrechnung.
Zusätzlich kümmere ich mich um die Zielvereinbarungen der Stiftung.
2) Seit wann arbeitest du bei der Stiftung und warum hast du dich hier beworben?
Ich arbeite seid 2023 bei der Stiftung. Ich habe mich hier beworben, weil ich mich beruflich weiterentwickeln wollte.
3) Welche Vorurteile hattest du in Bezug auf die Stiftung? Haben sich diese bestätigt?
Ich hatte keine Vorurteile.
4) Was darf auf deinem Schreibtisch/ in deinem Büro nicht fehlen und warum?
Blumen für eine angenehme Atmosphäre.
5) Was fordert dich in deiner Arbeit heraus/hat herausgefordert?
Die Projekte welche ich bearbeite sind sehr vielseitig und erfordern Fachwissen in den entsprechenden Bereichen.
6) Was magst du an deiner Arbeit? Was gefällt dir an deiner Arbeit?
Mir gefällt das angenehme Arbeitsklima. Außerdem ist es eine vielseitige Arbeit und deshalb stehe ich immer wieder vor neuen Herausforderungen.
7) Dein Wunsch für die Zukunft der Stiftung (der Sorben?)
Dass wir als Sorben stolz auf unsere Sprache und Kultur sind und dass daraus Ideen und Projekte erwachsen, welche wir als Stiftung fördern können.
Blitzlichter:
| Kaffee oder Tee? | Kaffee |
| Lerche oder Eule? | Lerche |
| Teamworker oder Einzelgängerin? | Team |
| Büro oder Homeoffice? | Büro |
| Treppe oder Lift? | Treppe |
Chaosschreibtisch oder Ablagefetischistin/Ordnungsfanatikerin? | aufgeräumt |
| Digitaler Ordner oder analoge Akte? | sowohl als auch |
| Telefonieren oder Teams-Chat/E-Mail? | Telefonieren |
Mittag essen gehen oder Mittagessen im Büro? | Mittagessen gehen |
Susann Lichnok
Mitarbeiterin Marketing und Öffentlichkeitsarbeit
1) Würdest du bitte mit drei Sätzen deine Aufgaben bei der Stiftung beschreiben, beziehungsweise in welchem Bereich du arbeitest?
Ich bin bei der Stiftung im Team Marketing. Wir informieren über Projekte und Veranstaltungen, die wir als Stiftung finanziell unterstützen, wobei ich als Schwerpunkt diese in der Niederlausitz bewerbe. Außerdem arbeiten wir derzeit an einer Marketingkonzeption für die Sorben.
2)Seit wann arbeitest du bei der Stiftung und warum hast du dich hier beworben?
Ich war auf der Suche nach einer neuen Herausforderung und die bot sich mir glücklicherweise bei der Stiftung. Nun bin ich seit dem 01.01.2025 in Cottbus dabei und freue mich meine Wurzeln zu entdecken und "Alt-Bekannte" wiederzusehen. Außerdem lerne ich viele neue Leute kennen, die für den Erhalt der Sorbischen Kultur und deren Bräuche/Sprache kämpfen.
3) Welche Vorurteile hattest du in Bezug auf die Stiftung? Haben sich diese bestätigt?
Ich hatte und habe keine Vorurteile, da ich keine Berührungspunkte hatte.
4) Was darf auf deinem Schreibtisch/ in deinem Büro nicht fehlen und warum?
Neben Stiften und Notizzetteln auf jeden Fall ein Bild von meinen Kindern, mein Tee-Becher und eine Taschentücherbox.
5) Was fordert dich in deiner Arbeit heraus/hat herausgefordert?
Die sorbische Sprache. Nicht das verstehen sondern das eigene Sprechen. Ich würde mich gern mehr beteiligen, aber mir fehlen die Worte. Ich hoffe, dass das irgendwann besser wird.
6) Woran erinnerst du dich gern oder besonders?
Ich wurde überall sehr herzlich empfangen und aufgenommen.
7) Was magst du an deiner Arbeit? Was gefällt dir an deiner Arbeit?
Man bekommt so viel von der sorbischen Kultur mit. Das hat mir gefehlt.
8) Dein Wunsch für die Zukunft der Stiftung (der Sorben?)
Wir arbeiten gerade an einer neue Konzeption zur Vermarktung der Sorben. Das sehe ich als sehr wichtig, denn die Darstellung im Netz muss verbessert werden.
Blitzlichter:
| Kaffee oder Tee? | Tee |
| Lerche oder Eule? | Eule |
| Teamworker oder Einzelgängerin? | Team! |
| Büro oder Homeoffice? | Büro |
| Treppe oder Lift? | Treppen |
Chaosschreibtisch oder Ablagefetischistin/Ordnungsfanatikerin? | leider Chaosschreibtisch |
| Digitaler Ordner oder analoge Akte? | Digitaler Ordner |
| Telefonieren oder Teams-Chat/E-Mail? | Teams |
| Mittag essen gehen oder Mittagessen im Büro? | Mittagessen gehen |
Daniel Sobe
Digitalisierungsbeauftragter, Informatiker
1) Beschreib bitte mit drei Sätzen deine Aufgaben bei der Stiftung, beziehungsweise in welchem Bereich du arbeitest?
Mein Thema ist die Digitalisierung. Ich sorge dafür, dass künftig all das, was irgendwie digital “gemacht wird ”, auch im (Ober- und Nieder-) Sorbischen“ getan werden kann. Und dass wir das Niveau, das wir schon erreicht haben, halten.
2) Seit wann arbeitest du bei der Stiftung und warum hast du dich hier beworben?
Angefangen habe ich im Juli 2021. Mich hat der große Umfang der Aufgabe gereizt, was damals sehr herausfordernd klang und es heute immer noch ist.
3) Welche Vorurteile hattest du in Bezug auf die Stiftung? Haben sich diese bestätigt?
Wie sicherlich fast jeder hatte ich Vorurteile bezüglich des Standes der Digitalisierung in der Verwaltung. Deshalb habe ich mich gefreut, als ich bemerkte, dass sich die Stiftung schon auf einen guten Weg begeben hat und die Möglichkeiten der Effizienzsteigerung der Arbeit mit Hilfe digitaler Geräte nutzt.
4) Was darf auf deinem Schreibtisch/ in deinem Büro nicht fehlen und warum?
Mein Schreibtisch ist relativ aufgeräumt. Fast alle Dokumente sind digital zugänglich. Ohne Getränk geht es aber nicht, ein Glas oder die Wasserflasche stehen immer irgendwo in der Nähe.
5) Was fordert dich in deiner Arbeit heraus/hat dich herausgefordert?
1000 Dinge gleichzeitig bearbeiten zu müssen, und sich innerhalb einer Minute auf eine neue Thematik zu konzentrieren.
6) Woran erinnerst du dich gern oder besonders?
Wenn ich merke, dass ein neues digitales Angebot oder Programm wirklich angenommen und genutzt wird.
7) Was magst du an deiner Arbeit? Was gefällt dir daran?
Ich beschäftige mich besonders gern damit, herauszufinden, welche digitalen Dienste und Angebote den Arbeitstag perspektivisch erleichtern und wie wir sie sinnvoll einsetzen. Und dazu gehört dann ebenfalls, sie ins Sorbische zu übersetzen.
8) Dein Wunsch für die Zukunft der Stiftung (der Sorben?)
Ich hoffe, dass wir auch in Zukunft weiterhin die Möglichkeit haben werden, dem technischen Fortschritt zu folgen und ihn uns auf gewisse “sorbische Weise ” anzueignen. Mögen wir hier ein Gleichgewicht mit unseren Traditionen finden, und seien wir damit gleichzeitig modern und selbstbewusst.
Blitzlichter:
| Kaffee oder Tee? | Kaffee mit Milch |
| Lerche oder Eule? | Unterdessen beginne ich den Tag lieber zeitig. |
| Teamwork oder Einzelgängerin? | Wie es notwendig ist. Einige Aufgaben kann ich selbst bearbeiten, oftmals brauche ich aber Hilfe. |
| Büro oder Homeoffice? | Etwa die Hälfte im Büro und die Hälfte der Zeit von zu Hause aus. Beides hat seine Vorteile. |
| Treppe oder Lift? | Treppe |
| Chaosschreibtisch oder Ablagefetischist/Ordnungsfanatiker? | Weil ich oft zu Hause arbeite, liegt bei mir fast nichts auf dem Schreibtisch – alles ist digital. |
| Digitaler Ordner oder analoge Akte? | digital |
| Telefonieren oder Teams-Chat/E-Mail? | Lieber Videokonferenz als Telefon. Chat oder Mails, wenn es nicht zwingend ist. Schließlich will ich niemanden aus seiner Arbeit “herausreißen ”, wenn die Antwort nicht eilt. |
| Mittag essen gehen oder Mittagessen im Büro? | Lieber außerhalb. |
Bernd Pittkunings
Mitarbeiter der Niedersorbischen Bibliothek,
sorbischer Liederpoet
1) Beschreib bitte mit drei Sätzen deine Aufgaben bei der Stiftung, beziehungsweise in welchem Bereich du arbeitest?
Ich bin Bibliothekar in der Niedersorbischen Bibliothek in Cottbus/Chóśebuz.
2) Seit wann arbeitest du bei der Stiftung und warum hast du dich hier beworben?
Ich arbeite seit dem 1. April 2021 bei der Stiftung. Die Maßnahmen gegen Corona zerstörten meine Existenz als professioneller Künstler und ich brauchte eine neue Arbeit. Als Jugendlicher spielte ich schon mit dem Gedanken, Bibliothekar zu werden und weil ich gern und viel lese, Deutsch, Nieder- und Obersorbisch und auch ein wenig Englisch, Tschechisch und Polnisch spreche, erschien mir die Arbeit in der Niedersorbischen Bibliothek passend.
3) Welche Vorurteile hattest du in Bezug auf die Stiftung? Haben sich diese bestätigt?
Ich hatte gegenüber der Stiftung keine Vorurteile.
4) Was darf auf deinem Schreibtisch/ in deinem Büro nicht fehlen und warum?
Ein Kalender, leere Blätter und ein Stift.
5) Was fordert dich in deiner Arbeit heraus/hat dich herausgefordert?
Heute: dass ich mit Studenten oft englisch sprechen muss, was nicht meine Alltagssprache ist und ausserdem habe ich während der Schulzeit nur ein Jahr Englisch gelernt.
Vor 3 Jahren: Die Arbeit mit Computerprogrammen für die Bibliothek, weil niemand mich auf diesem Gebiet eingearbeitet hat und ich brauche nicht alle Programme täglich und vollumfänglich.
6) Was magst du an deiner Arbeit? Was gefällt dir daran?
Die Gespräche mit Lesern über Bücher und die Sorben und wenn ich den Lesern vorschlagen kann, welche Bücher sie lesen sollten. Das ist für mich die Hauptaufgabe eines Bibliothekars. Außerdem mag ich die Archivierung, weil ich dabei viel aus der sorbischen Geschichte gelernt habe und es meinen Sorbischkenntnissen förderlich ist.
7) Dein Wunsch für die Zukunft der Stiftung (der Sorben?)
Dass die Stiftung immer genug Geld und Personal hat, um fördern zu können, was die sorbische Sprache und Kultur, und dadurch das Sorbentum, erhält und weiter entwickelt.
Blitzlichter:
| Kaffee oder Tee? | Kaffee |
| Lerche oder Eule? | Lerche |
| Teamwork oder Einzelgängerin? | Einzelgänger |
| Büro oder Homeoffice? | Büro |
| Treppe oder Lift? | Treppe |
| Chaosschreibtisch oder Ablagefetischist/Ordnungsfanatiker? | irgendetwas dazwischen |
| Digitaler Ordner oder analoge Akte? | mal so, mal so |
| Telefonieren oder Teams-Chat/E-Mail? | E-Mail |
| Mittag essen gehen oder Mittagessen im Büro? | Mittag essen gehen |
Felizitas Birkhofen
persönliche Referentin des Direktors, Medieninformatikerin
1) Beschreib bitte mit drei Sätzen deine Aufgaben bei der Stiftung, beziehungsweise in welchem Bereich du arbeitest?
Ich bin persönliche Referentin des Direktors und hauptsächlich verantwortlich für die Gremienarbeit. Das heißt, ich bereite die Sitzungen des Stiftungsrates, des parlamentarischen Beirates der Stiftung und anderer Kreise vor, protokolliere diese und bereite sie nach. Außerdem unterstütze ich den Direktor bei seinen Aufgaben. Zuvor war ich Teil des Teams für Öffentlichkeitsarbeit und Marketing. Daher übernehme ich auch manchmal noch einige Aufgaben in diesem Bereich.
2) Seit wann arbeitest du bei der Stiftung und warum hast du dich hier beworben?
Ich arbeite hier jetzt schon seit drei Jahren und habe mich 2021 um die Stelle einer Mitarbeiterin für Öffentlichkeitsarbeit und Marketing beworben. Eigentlich bin ich ich Medieninformatikerin und habe Webseiten programmiert. Ich habe aber schon länger eine Arbeit gesucht, in der ich persönlich einen tieferen Sinn sehe. Und weil sich die sorbischen Themen wie ein roter Faden durch mein Leben ziehen, war mir klar, dass ich mich auch beruflich für das Sorbische engagieren möchte. In welcher sorbischen Institution ich das am besten kann, war für mich dabei nicht wichtig. Das hat sich eher durch die ausgeschriebene Arbeitsstelle und die Zusage seitens der Stiftung ergeben.
3) Welche Vorurteile hattest du in Bezug auf die Stiftung? Haben sich diese bestätigt?
Die Leute denken oft, dass die Stiftung auf einem großen Haufen Geld hockt und die Förderanträge der Nase nach entscheidet. Dem ist aber nicht so. Den Keller voller Geld, wie ihn Dagobert Duck besitzt, habe ich leider noch nicht gefunden (lacht).
Und die Grundlage für die Bewilligung der Förderanträge bildet unsere Förderrichtlinie.
4) Was darf auf deinem Schreibtisch/ in deinem Büro nicht fehlen und warum?
Natürlich der eigene Laptop. Und die farbige Wand hinter dem Bildschirm, weil mich weiß zu sehr blendet. Ich liebe die Natur, deshalb stehen hier auch einige Pflanzen.
5) Was fordert dich in deiner Arbeit heraus/hat dich herausgefordert?
Ich habe lange in der freien Wirtschaft gearbeitet und jetzt bin ich in der Verwaltung tätig. Das sind zwei sehr unterschiedliche Welten. Am Anfang waren die ganz andere Arbeitsweise und die Menge an Verwaltungsvorschriften eine besonders große Herausforderung für mich. Aber meine Erfahrungen und Vorschläge, wie wir anders gemeinsam und effektiver arbeiten können, werden hier gut angenommen.
6) Was magst du an deiner Arbeit? Was gefällt dir daran?
Mich interessiert sehr, wie die Stiftung funktioniert und auf welche Weise sich die Themen gegenseitig beeinflussen. Diese Komplexität habe ich immer noch nicht vollständig erfasst. Deshalb gefällt mir an meiner Arbeit besonders, dass ich immer noch etwas Neues dazulerne. Außerdem freue ich mich darüber, dass ich jetzt eine stärkere Beziehung zur Niederlausitz habe und ich mir auch diesen Teil meiner sorbischen Welt mit allen Traditionen, ihrer Sprache und den Herausforderungen erschließe. Vorher hatte ich leider nur wenig Bezug dort hin. Und letztlich arbeite ich auch gern mit meinen Kollegen zusammen. Inzwischen sind wir meiner Meinung nach ein ziemlich gutes Team.
7) Dein Wunsch für die Zukunft der Stiftung (der Sorben?)
Die Förderung der sorbischen Sprache und Kultur ist gesetzlich gewährleistet. Dennoch ist das nicht selbstverständlich! Ich wünsche mir, dass die Stiftung auch in Zukunft immer ausreichend Mittel zur Verfügung haben wird, so dass keine Arbeitsplätze aufgrund fehlender Finanzen gestrichen werden müssen.
Uns Sorben wünsche ich etwas mehr Patriotismus und Selbstbewusstsein, ebenso wie Offenheit und einen intensiveren Austausch zwischen Sorben aller Himmelsrichtungen.
Blitzlichter:
| Kaffee oder Tee? | Kaffeejunkie |
| Lerche oder Eule? | Siebenschläfer |
| Teamwork oder Einzelgängerin? | Definitiv Team, nichts geht ohne andere! |
| Büro oder Homeoffice? | Das ist abhängig von den Aufgaben. Eigentlich lieber Büro, aber ich bin glücklich, dass Homeoffice bei uns so leicht möglich ist und das nutze ich auch. |
| Treppe oder Lift? | Treppe |
| Chaosschreibtisch oder Ablagefetischist/Ordnungsfanatiker? | Ich bin sehr chaotisch-kreativ. Glücklicherweise arbeite ich größtenteils digital, so dass sich das Chaos auf dem Schreibtisch in Grenzen hält. |
| Digitaler Ordner oder analoge Akte? | digital |
| Telefonieren oder Teams-Chat/E-Mail? | Chat/Mails |
| Mittag essen gehen oder Mittagessen im Büro? | Außerhalb: ich brauche ein bisschen Bewegung und außerdem schmeckt mir das Essen im Grünschnabel sehr. |