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Übersicht der Pressemitteilungen der Stiftung

 

Baumaßnahmen waren Thema auf der Sondersitzung des Stiftungsrates

Bautzen,

Im Mittelpunkt der hybriden Sitzung des Stiftungsrates der Stiftung für das sorbische Volk am Donnerstag, 24.07.2025, standen zwei Bauthemen: das „Sorbische Wissensforum am Lauenareal“ in Bautzen und die Baumaßnahme im Domowina-Verlag Bautzen.

Für das „Sorbische Wissensforum am Lauenareal“ liegt nun eine prüffähige Fassung der Entwurfsplanung vor. Die Stiftungsräte verabschiedeten den aktuellen Raumplan und nahmen zugleich anerkennend zur Kenntnis, dass das vorgegebene Budget in Höhe von 50 Mio. Euro eingehalten worden ist. Jetzt kann der Entwurf beim Sächsischen Immobilien- und Baumanagement (SIB) zur baufachlichen Prüfung eingereicht werden. Ende September oder Anfang Oktober, soll eine erste Stellungnahme des SIB zum Entwurf vorliegen und in einer weiteren Sondersitzung des Stiftungsrates erörtert werden.

„Der nächste wichtige Schritt im Projekt ist die Erarbeitung des Antrags auf Baugenehmigung“, sagt Stiftungsdirektor Jan Budar. „Für diese muss noch viel abgestimmt und berücksichtigt werden, so z. B. Aspekte des Denkmal- und Artenschutzes, der Erschließung, Fragen zur Anlieferung, Baulogistik und andere. Abgesehen davon bleibt ein Risiko möglicher Baupreissteigerungen. Daher ist der Anspruch an die Planer, permanent nach Einsparmöglichkeiten zu suchen, weiterhin hoch.“

Da auf dem Lauenareal in einer Tiefe von ca. 1,5 m Spuren einer mittelalterlichen Siedlung gefunden wurden, werden im 4. Quartal dieses Jahres archäologische Grabungen beginnen, die wahrscheinlich 1 Jahr andauern werden. Somit könnte mit dem Bau des Forums im nächsten Jahr gestartet werden.

Im Domowina-Verlag besteht bei steigenden Temperaturen der vergangenen Sommer das Problem des enormen Wärmeeintrages in die Büroräume im südöstlichen Teil des Hauses. Da Änderungen an der Fassade des denkmalgeschützten Hauses nicht erlaubt sind, ist gemäß einer Simulation die Installation von Klimageräten in den betroffenen Räumen die einzige wirtschaftliche Option. Die Kühlanlage soll von einer PV-Anlage auf dem Dach mit Strom versorgt werden. Der Stiftungsrat entsperrte gestern die dafür notwendigen Mittel.

Beschlussprotokoll