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Übersicht der Pressemitteilungen der Stiftung

 

Sorbisches beim 33. FilmFestival Cottbus

Cottbus/Chóśebuz, -

Nach 20 erfolgreichen Jahren verabschiedet das FilmFestival Cottbus die “Lausitzer FilmSchau - Łužyska filmowa pśeglědka - Łužiska filmowa přehladka”. Werke der Filmschaffenden aus der Ober- und Niederlausitz werden ab der 33. Ausgabe unmittelbar in das Festivalgeschehen integriert und dort in der Partnersektion der Stiftung für das sorbische Volk "Heimat|Domownja|Domizna" gezeigt. Unter dem Namen „Lange Nacht der kurzen Lausitzer – Dłujka noc krotkich łužyskich filmow – Dołha nóc krótkich łužiskich filmow“ bekommen sie einen eigenen Platz.

„Nach 20 Jahren ist die Zeit gekommen, um das Lausitzer Filmschaffen auf eine neue Stufe zu heben und weiter an dessen Professionalisierung zu arbeiten. Unsere Idee, mit der Lausitzer FilmSchau einen Anreiz für junge Lausitzerinnen und Lausitzer zu schaffen, sich auch praktisch mit dem Filmemachen zu beschäftigen, ist aufgegangen und aus der Saat inzwischen eine beachtliche Pflanze geworden. Diese mündete zuletzt auch in der Gründung und Etablierung des Netzwerkes Łužycafilm“, sagt Andreas Stein, Geschäftsführer des FilmFestival Cottbus.

Die Beiträge zur langen Nacht der kurzen Lausitzer konkurrieren um den Preis der Stiftung für das sorbische Volk. Dieser Preis in Höhe von 1.000 EUR, wird durch eine unabhängige Jury für einen Film vergeben, der Themen des sorbischen/wendischen Volkes aufgreift und die sorbische Sprache einbezieht. Gekürt wird der beste sorbische Kurzfilm erstmals im Rahmen der Festivalpreisverleihung am Samstagabend, den 11.11.2023.

Die “Lange Nacht der kurzen Lausitzer - Dłujka noc krotkich łužyskich filmow – Dołha nóc krótkich łužiskich filmow” ist am Donnerstagabend, dem 9.11.2023 ab 19 Uhr im Weltspiegel zu erleben. Am Samstag und Sonntag sind Wiederholungen der Beiträge zu sehen.

Bereits der Eröffnungsfilm der festlichen Auftaktveranstaltung des 33. FilmFestivals Cottbus am 07.11.2023 im Staatstheater Cottbus ist ein sorbischer. Der künstlerische Kino-Dokumentarfilm “Bei uns heißt sie Hanka / Pla nas gronje jej Hanka / Pola nas rěka wona Hanka” von Grit Lemke wurde auch von der Stiftung für das sorbische Volk gefördert. Eine Wiederholung der Filmaufführung gibt es am Sonntag, dem 12.11.2023 um 12 Uhr in der Stadthalle Cottbus.

Das Sektionsprogramm “Heimat|Domownja|Domizna” widmet sich unter dem Motto “Wendisches aus der Niederlausitz – Donald Saischowa” ausserdem dem Schaffen dieses Lausitzer Filmemachers.

Indigenes Filmschaffen der Sámi aus Norwegen zeigt der Film “Let the river flow” am 07.11.2023 um 22 Uhr im Obenkino sowie am 12.11.2023 um 15 Uhr im Weltspiegel. Thematisiert wird der sogenannte Alta-Konflikt und dessen Folgen für das Selbstbewußtsein der Sámi. Ein Erfahrungsbericht des Besuches einer internationalen, vom Sami-Filminstitut in Norwegen veranstalteten Filmkonferenz im August 2023 sowie die Frage, welche Erkenntnisse für den sorbischen Film übertragbar sind, wird auch Gegenstand des von der Stiftung für das sorbische Volk mitveranstalteten 17. Netzwerktreffens des Sorbisch-deutschen Filmnetzwerkes Łužycafilm vom 10. – 11.11.2023 in Cottbus/Chóśebuz sein.

Für die langjährige Unterstützung des sorbischen Filmschaffens erhält der ehemalige Redakteur des rbb- Filmmagazins “Łužyca” Hellmuth Henneberg im Rahmen der Sektion “Heimat|Domownja|Domizna” einen Ehrenpreis, den das FilmFestival Cottbus und die Stiftung für das sorbische Volk für das Sorbische-Deutsche Filmnetzwerk Łužycafilm bei einer Veranstaltung am 11.11.2023 ab 15 Uhr im Gladhouse gemeinsam vergeben.

Das vollständige Festivalprogramm sowie alle Informationen zum Ticketverkauf ist auf der offiziellen Webseite des Filmfestivals Cottbus zu finden.